Kurzsichtigkeit früh erkennen und sinnvoll begleiten

Kurzsichtigkeit, auch Myopie genannt, begegnet uns im Alltag immer häufiger. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 15 Jahren ist die Entwicklung überdurchschnittlich schnell. Oft beginnt sie unauffällig im Schulalter und entwickelt sich dann Schritt für Schritt weiter. Gerade in dieser Phase lohnt es sich, genau hinzuschauen und die Augen gezielt zu begleiten.

Was bedeutet Kurzsichtigkeit

Bei kurzsichtigen Augen funktioniert das Sehen in der Nähe gut, in die Ferne wird es unscharf. Meist liegt das daran, dass das Auge etwas zu lang gewachsen ist. Das führt dazu, dass das Licht nicht genau auf der Netzhaut ankommt. Für Betroffene zeigt sich das im Alltag oft ganz einfach: Die Tafel in der Schule wird schlechter gelesen oder entfernte Details verschwimmen zunehmend.

Darum nimmt die Kurzsichtigkeit zu

Was wir sehen, hat viel mit unserem Alltag zu tun. Kinder verbringen heute mehr Zeit drinnen und beschäftigen sich häufig mit Dingen in kurzer Distanz: Bücher, Hefte, Tablet oder Smartphone. Das fordert die Augen einseitig. Gleichzeitig fehlt oft der Ausgleich durch Bewegung im Freien. Tageslicht und der Blick in die Weite sind aber genau das, was die Augen für ihre natürliche Entwicklung brauchen. Fehlt dieser Ausgleich, sieht man häufig, dass sich Kurzsichtigkeit bei Kindern schneller entwickelt.

Martina Probst

OptometristinAlle Standorte

Wir empfehlen frühzeitig einen ersten Augencheck.

Alltagstipps

Neben der passenden Korrektur spielen auch Alltagsgewohnheiten eine wichtige Rolle im Myopiemanagement.

  • regelmässig Pausen einlegen

  • viel Zeit draussen verbringen

  • genügend Licht zum Lesen nutzen

  • mindestens eine Armlänge Abstand zur Arbeitsfläche

Diese einfachen Massnahmen lassen sich gut in den Alltag integrieren und tun den Augen auf Dauer gut.